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Squirten bei Frauen: Das Geheimnis hinter dem intensiven Höhepunkt

Squirten bei Frauen

Squirten bei Frauen ist ein faszinierendes und oft noch mysteriöses Thema, das immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Viele fragen sich, was genau beim Squirting passiert, wie sich das anfühlt und ob jede Frau es erleben kann.

In diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte rund ums Squirten – von der Herkunft der Flüssigkeit über den Zusammenhang mit dem Orgasmus bis hin zu Tipps, wie du das Squirting lernen und bewusst erleben kannst. Lass uns gemeinsam in die spannende Welt der weiblichen Ejakulation eintauchen!

Squirting und weibliche Ejakulation – der Unterschied

Squirting bezeichnet den Ausstoß einer größeren Menge klarer Flüssigkeit aus der Harnröhre der Frau während oder kurz vor einem sexuellen Höhepunkt. Weibliche Ejakulation hingegen meint meist eine kleinere Menge milchig-weißer Flüssigkeit, die aus den Skene-Drüsen stammt.

Beide Phänomene sind real, beide treten bei manchen Frauen auf – und manchmal sogar gleichzeitig.

Squirting hat in den letzten Jahren durch Social Media und Aufklärungsvideos viel Aufmerksamkeit bekommen, ist aber kein neues Thema. Schon historische Texte aus Asien und dem arabischen Raum beschreiben es.

Flüssigkeit beim Squirten – was steckt drin?

Viele fragen sich, was die Flüssigkeit eigentlich ist. Studien zeigen: Sie stammt überwiegend aus der Blase, wird aber während sexueller Erregung stark verdünnt und mit Sekreten aus den Skene-Drüsen vermischt.

Sie ist meist geruchlos oder nur leicht urinähnlich.

Weibliche Ejakulation unterscheidet sich hier deutlich – die Flüssigkeit ist dickflüssiger, milchig und enthält mehr PSA (Prostata-spezifisches Antigen). Das macht beide Erlebnisse einzigartig.

Was passiert beim Squirten?

was passiert beim squirten

Viele Frauen erleben vor dem Squirten ein Druckgefühl in der Blase, ähnlich wie beim Harndrang. Wenn der G-Punkt intensiv stimuliert wird, steigt dieser Druck an, bis sich die Muskeln im Beckenboden reflexartig zusammenziehen und die Flüssigkeit austritt. Das kann als kräftiger Schwall oder als sanftes Auslaufen geschehen.

Der entscheidende Moment ist, den Impuls nicht zu unterdrücken, sondern loszulassen. Wer angespannt ist, blockiert den Reflex oft unbewusst.

Orgasmus und Squirting – immer verbunden?

Nicht unbedingt. Manche Frauen squirten nur, wenn sie gleichzeitig einen Orgasmus haben, andere erleben den Flüssigkeitsaustritt völlig unabhängig davon. Ein Squirt kann also ein Teil des Orgasmus sein – muss es aber nicht.

Viele Frauen berichten jedoch, dass Squirting-Orgasmen intensiver wirken, länger anhalten und oft von einer Welle tiefer Entspannung begleitet werden.

Mythen rund ums Squirting

  • „Es ist nur Urin.“ – Falsch. Ja, die Flüssigkeit enthält Spuren von Urin, ist aber chemisch anders zusammengesetzt und entsteht unter anderem durch die Aktivität der Skene-Drüsen.

  • „Nur besondere Frauen können squirten.“ – Unsinn. Anatomie, Technik und Entspannung sind ausschlaggebend.

  • „Es ist das ultimative Ziel im Sex.“ – Nein. Squirting ist eine von vielen Arten sexueller Lust, kein Qualitätsmaßstab.

G-Punkt und Skene-Drüsen – der Schlüssel zum Squirt

Der G-Punkt ist keine einzelne Taste, sondern eine sensible Zone an der Vorderwand der Vagina, etwa vier bis fünf Zentimeter im Inneren. Er ist reich an Nervenenden und Drüsengewebe.

Wird er rhythmisch oder druckvoll stimuliert, schwellen die Skene-Drüsen an und produzieren Flüssigkeit.

Manche Frauen reagieren stärker auf kreisende Bewegungen, andere auf gezielten Druck mit den Fingern oder einem Toy. Auch bestimmte Sexpositionen wie Doggy Style oder die Reiterstellung können helfen, den G-Punkt optimal zu treffen.

Squirting lernen – Schritt für Schritt

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Viele Frauen können Squirting bewusst erlernen. Wichtig sind Geduld, ein spielerischer Zugang und der richtige Moment.

  1. Entspannen – Körper und Geist müssen locker sein. Stress blockiert den Reflex.

  2. Blase leeren – vermindert die Hemmung, die Flüssigkeit loszulassen.

  3. G-Punkt lokalisieren – mit den Fingern leicht nach oben tasten, bis eine etwas rauere Fläche spürbar ist.

  4. Rhythmische Stimulation – wellenförmige Bewegungen oder fester Druck verstärken den Reiz.

  5. Druckgefühl zulassen – nicht anhalten, sondern bewusst loslassen.

Viele Frauen berichten, dass es beim ersten Mal ungewohnt ist, weil das Gefühl stark an Harndrang erinnert. Mit Übung fällt das Loslassen leichter.

Sexuell gesehen – warum Squirting so aufregend ist

Für manche Paare ist Squirting ein besonderes Highlight. Es bringt eine neue Intensität ins Liebesspiel, wirkt befreiend und kann emotional sehr verbindend sein. Manche Frauen fühlen sich danach tief entspannt, fast wie nach einer Massage von innen.

Es kann auch ein spielerischer Aspekt in einer Beziehung sein – gemeinsam experimentieren, Neues entdecken und die Lustzonen des Körpers besser kennenlernen.

Was beim Squirten genau passiert

Unter sexueller Erregung füllen sich die Blutgefäße im Genitalbereich, der G-Punkt schwillt an und die Skene-Drüsen produzieren Flüssigkeit. Gleichzeitig beginnt die Blase, sich leicht zu füllen – obwohl sie zuvor leer war.

Das liegt daran, dass die Nieren während sexueller Stimulation aktiver arbeiten.

Wenn der Druck hoch genug ist, öffnet sich der Blasenhals, und die Flüssigkeit tritt aus. Muskeln im Beckenboden unterstützen diesen Vorgang.

Woher kommt die Flüssigkeit beim Squirten?

Die Herkunft ist inzwischen gut erforscht. Sie stammt teils aus der Blase, teils aus den Skene-Drüsen. Während des Squirtings mischen sich beide Flüssigkeiten.

Das erklärt, warum der Squirt nicht wie reines Wasser oder reiner Urin wirkt, sondern eine eigene Konsistenz hat.

Wie sich Squirten anfühlt

Viele Frauen beschreiben den Moment als warmen, befreienden Schwall, begleitet von einer Welle körperlicher Entspannung. Manche fühlen sich danach energiegeladen, andere müde, fast schläfrig. Auch emotionale Reaktionen wie Lachen oder Tränen sind möglich.

Das Gefühl selbst kann variieren – mal intensiver, mal sanfter, abhängig von Erregungsgrad und Tagesform.

Squirting in der Praxis – Tipps für Paare

  • Kommunikation – offen über Wünsche und Grenzen sprechen.

  • Unterlage bereitlegen – entspannt und nimmt die Sorge vor „Unfällen“.

  • Kein Leistungsdruck – Squirting ist kein Muss.

  • Spielerisch bleiben – experimentieren, ohne starres Ziel.

Squirting wirklich erleben – realistisch bleiben

Nicht jede Frau wird jemals squirten, und das ist völlig okay. Es gibt keine „besseren“ oder „schlechteren“ Orgasmen.

Für manche ist es ein aufregendes Extra, für andere kein Thema. Der wichtigste Punkt ist, sich nicht zu vergleichen und den eigenen Körper so zu akzeptieren, wie er reagiert.

Wo ist der Höhepunkt bei Frauen?

Der Höhepunkt kann klitoral, vaginal, über den G-Punkt oder sogar über mehrere Punkte gleichzeitig ausgelöst werden. Beim Squirting spielt oft der G-Punkt die zentrale Rolle, doch auch klitorale Stimulation kann indirekt dazu führen.

Das Lustzentrum der Frau liegt nicht an einem festen Punkt, sondern in einem Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und Hormonen – und im Kopf.

Fazit zum Squirten bei Frauen – Warum es mehr als nur ein Mythos ist

Squirten bei Frauen ist kein Mythos, sondern ein echtes körperliches Erlebnis, das viele Frauen intensiv genießen können. Es verbindet körperliche Lust mit emotionaler Befreiung und erweitert das Spektrum sexueller Höhepunkte.

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, entspannt zu bleiben und ohne Druck zu experimentieren.

Ob du squirten kannst oder nicht – dein Körper ist einzigartig und jede Form von Lust wertvoll. Squirten ist eine spannende Möglichkeit, deinen sexuellen Horizont zu erweitern und ganz neue Facetten deiner Sinnlichkeit zu entdecken.

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